23. Mai 2005 § Hinterlasse einen Kommentar

Von meinem Großvater geträumt. Immer derselbe Traum, er ist gar nicht tot, sondern kommt plötzlich putzmunter zur Tür herein, oder, wie heute Nacht, wird plötzlich unruhig, spricht mit sich selbst, schlägt die Decke weg, will aufstehen, erhebt sich halb. Es ist etwas Grauenhaftes daran, etwas völlig Unmögliches passiert und verstört mich. Halb ist es auch gar nicht wahr und er ist doch gestorben, und seine Bewegungen sind eine Laune der Natur, ein übriggebliebener mechanischer Reflex, ein Reststrom in den Nerven, der sich gliederrührend entlädt, wasweißich.

Solche Träume werden noch öfter kommen, denke ich, und mit allem Schlimmen, was passiert, werden neue, sich dann ebenfalls wiederholende Träume sich hinzumehren. Das Leben wird schwieriger. Die Träume zeigen es an.

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