28. Juli 2005 § Hinterlasse einen Kommentar

die blitze zuckten, ohne der dunkelheit raum zu lassen, sich dazwischen niederzusenken; so lag man geblendet bis unter die geschlossenen Lider, und noch im niederfahren des richtungslosen lichts zerbrach schon der donner am himmel, jeder neue schlag noch ins verhallen des früheren hineinkeilend.

unruhe kam auf, sirenen heulten weit hinter dem regenrauschen. im nebenzimmer wurde ein stecker aus der dose gezogen. mühsam erhob auch ich mich, wankte schläfrig zum schreibtisch, nahm das notizbuch vom stromnetz.

später, nach dem wiedereinschlafen und wiedererwachen, finsterten tropfen in eine gewaltige stille hinein. ich wälze mich aus dem bett, fingere nach einem kugelschreiber, erahne mehr als ich sehe, wo die letzte reihe buchstaben endet und setze blind darunter: die die stille nicht vorrückten.

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