Berg–Rheinbach

6. November 2006 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Kälte krabbelt mit erstarrten Gliedern. Übern Weg hat die Lärche Feuer gehängt. Lichtstreusel bringen das Laub zum Schweigen, die ferne ist ein schwieriger Akkord in Moll, die Hügel geronnener Klang, eine Symphonie von Brahms.
Gleichmütig nimmt die Wiese den Schlag eines Raubvogels in sich zurück und läßt eine Handvoll Raben stolz sein im gelben Gras.
Vergeblich sucht man nach Schnecken. Doch die Hände und Augen bringt man übervoll nach Haus, von verwelkter Zeit.

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