Greinstraße

17. November 2006 § Hinterlasse einen Kommentar

die pappeln vor meinem fenster sind jetzt fast ganz kahl. nur auf der windabgewandten seite frieren noch zwei drei blättchen, so wenige, daß man sie zählen kann. dahinter der himmel: in wollene streifen geschnitten. ein fleck sonne hat sich im silberahorn eingenistet, milchiges drängen, das nach sturm schmeckt. doch der bleibt noch aus. warm ist es, und so naß, wie es sonst sich im frühling anfühlt. vögel keine zu hören. die pfützen glatt und in der tiefe mit blättert vergrätet. plötzlich ein ruf von licht. und die buschlabyrinthe für sekunden schwarzglühende kohle, rauchend vor sonne.

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