19. Dezember 2007 § Hinterlasse einen Kommentar

Selten geworden: Die laut sprechbaren Wörter. Was noch an Wörtern da ist, bedarf des Flüsterns, des Im-Innern-Seins. Es sträubt sich. Es zerbricht so leicht so laut. Es ist nicht mehr so leicht wie es früher einen ankam, ein Du hineinzusprechen in Gewölk und Nacht und ihm nachzulauschen, während das Atemwasser über den Laternen verdampft. Man jubelt es nicht mehr, das Du. Man erträgt sein zitterndes Echo, wie ein Vogel die Luft aushält.

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