Nerium

21. September 2011 § Ein Kommentar

Unsichtbar im Dunkeln blüht der Oleander. Seine Kelche schwimmen in den Strömungen der Nacht. Durstig schlagen sich die Wurzeln in die Kübel der Träume. Von den Staubfäden weiß man nur, was tags sichtbar ist, Perspektive ist alles, die Nacht aber hat man weiß nicht wieviele Dimensionen. An den Überscheidungen schimmern die Petalen. Nyx, die schlafwandelnde Göttin, zerwürfelt die Wege mit links.

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§ Eine Antwort auf Nerium

  • Insomnia sagt:

    Sehr schöner Text! Für mich klingt da ein wenig Novalis an, kann an der Nacht-Thematik liegen. Oleander ist ja in Süditalien die Friedhofspflanze per se. Von daher finde ich das Gedicht ein wenig unheimlich.

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