5:05

19. November 2011 § Ein Kommentar

Die Seiten des Schlafs noch einmal aufblättern, während die Radiouhr jeden Schluck tränensanfter Schwärze vorzählt. Ein süßer Bissen aus der Zeit, das schmeckt wie fremdes Erwachen. Wann bist du zu mir gekommen und warst wie ein Strömen an meinen Gliedern allen? Der Flieder denkt sich eine ganz neue Art aus, Nacht zu sein und Mund. Nie mehr die Rosen am nahen Turm. In den Mittag gehängt werden die Glocken schwingen mit allen Namen von gestern. Ein Atem schöpft aus sich selbst. Die Decken wissen: In den Träumen warst du der allerfernste Morgen.

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§ Eine Antwort auf 5:05

  • Nie mehr die Rosen am nahen Turm. Die Rosen, die du abschnittest am frühen Morgen, als wir das Wetter vergaßen. Sich nachts im Bett anatmen. Über Kilometer hinweg auch. Stets wissen, wann und wie und wo und wenn man es nicht weiß, dann sich nicht überwinden müssen zu fragen.
    LG von Rosie

Voces lectorum

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