Aequinoctium

21. September 2016 § 5 Kommentare

 
Schwärzer die Erde sprießt, wo die Weite von Flügen erblindet.
       Tiefer der Himmel blaut, fallend ins sterbende Lid.

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§ 5 Antworten auf Aequinoctium

  • Lakritze sagt:

    Ach, ist es schon wieder so weit? Ich mag das: zwei Ihrer Zeilen, und mein Hirn assoziiert eine ganze Geschichte dazu. Auf den Höhen über den abgeernteten, gepflügten und geeggten Feldern die Mittagssonne, aber ohne die Mittagshitze; ein Schwarm Stare sammelt sich zum blitzenden Flugmanöver; und einer fällt wie getroffen aus dem Himmel, der wird die Reise nicht noch einmal machen …

    • Solminore sagt:

      Ich habe überlegt, ob dieses zwei Zeilen zum bessern Verständnis noch einen Titel brauchen; Sie haben mir mit Ihrer Assoziation bewiesen: Es braucht keinen.

      • Lakritze sagt:

        Hm. Dann dürfen Sie meinen Kommentar gern löschen, damit andere auch die Chance …

        • Anhora sagt:

          Nein! Nicht den Kommentar löschen. Es ist eine von vielen möglichen Interpretationen, und eine wunderbare dazu. 🙂
          (Ich rätsle immer noch, was ich mir unter einem sterbenden Lid vorzustellen habe. Vielleicht fällt mir noch was ein.)
          Von den Zeilen kommt man nicht so leicht wieder weg! 🙂

  • Ein Distichon, das mir sofort, noch vor dem vollen Verständnis, ins Herz fällt und dann, beim Verstehen, dort Platz macht für schöne Ausblicke.

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