15. April 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

 
Langsam tasten die Vögel sich vor, prüfen die Gänge des Morgens, die Flöße des Regens. Flügge Laubklumpen, schnabelvoll hektischer Luft. Auf Nachbars Hausdach lauschen die Antennen.

Ins Nest zurückgekehrt: die Fenster an den geduckten Häusern. Kopfüber hängen sie schlafend am Putz.

Himmel ohne Stützen. Wind ohne Flügel. Bettdecken ohne Unterseite. Müde suche ich nach der Wurzel von Küssen. Als es zu regnen beginnt, bist du schon lange weg.

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