24. Juli 2018 § Hinterlasse einen Kommentar

(Was man im Bruchteil einer Sekunde sieht (und den Rest muß man dazuerfinden): Den Speckbauch, schon sommerlich vollgefressen. Wie das Stumpfe der Borsten auf Rücken und Flanke an der Bauchunterseite des Tiers ins Glänzende von nackter Haut übergeht. Die Streckung des Körpers, gefolgt von einer muskulösen Kontraktion, der im Galopp eine weitere Streckung folgt, es ist, als fliege da ein nackter Bizeps übern Weg. Die sagenhafte Größe des Schweins, es fehlen nur noch Hörner auf der Nase. Die immerhin hat es nicht, oder sie waren in der kurzen Zeit nicht erkennbar. Erkennbar aber die Eile, die gehetzte Panik, mit der es hofft, noch vor diesem seltsamen Zweibeiner von Deckung nach Deckung zu gelangen. Es entschließt sich, hat sich entschlossen, kann nicht mehr zurück, kann nur noch voran mit seinem enormen, beweglichen Gewicht und alles geben. Danach ein Schnaufer aus dem Unterholz, als atme da jemand erleichtert auf oder vielleicht ist es ein Wildschweinfluch, der dem zweibeinigen Störenfried gilt.)

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