Aequinoctium

25. September 2018 § Ein Kommentar



Abends ankern die Türme und ziehen die Glocken ans Ufer.
     Weithin hörbar der Wind, wie er vom Horizont spricht.
Kraniche setzten aus zwei einsame Paare am Feldrain.
     Lang fiel ihr Schatten zum Weg, wo noch der Hagedorn glomm.
Alle Schritte verstummt, am Wegweiser lungern die Steine.
     Unter dem Schatten der Uhr schließen die Fichten den Wald.

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