Solstitium

22. Juni 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

 
Mädchen, ihr tauchtet ins Wasser die Lippen der durstigen Krüge.
      Bebend von keuschem Naß stiegen die Küsse ans Licht.

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Solstitium

21. Dezember 2016 § Ein Kommentar

~
Mitten im Schritt fehlt die Spur, als trügen den nächsten die Lüfte.
      Hörendes Schweigen im Schnee, ewig aus Nähe geschöpft.

Solstitium

21. Dezember 2013 § Ein Kommentar

Einmal hab ich geträumt, du würdest mich nächtens wohl streicheln.
    Daß deine Hand mich berührt, fiel dir im Schlaf einmal ein.
Haben wir nur geträumt? Doch träumen die Stunden uns beide:
    Daß er uns aufhebt zum Licht, fallen dem Morgen wir ein.

Solstitium

21. Dezember 2011 § 4 Kommentare

Bis an die Farbe des Wegs, und zum Monat mit Tagen und Talern,
    schmeckt es nach Aufbruch. Am Eis, längs eines Saumpfads am Sturm,
wächst eine Stunde sich fest. Wo grad ein Läuten noch fortrief,
    halten die Jahre jetzt an, halten die Grenze zum Wort.

Solstitium

21. Juni 2011 § 2 Kommentare

Schwaene

SOLSTITIVM

21. Dezember 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Zahlen brachten den Schnee, geräumige Nummern, die Tage

wuchsen nach Innen, der Nacht warfen sie Leuchtziffern zu.

Letzte Hunde von gestern, Abendgeläute. Von Tagen

wimmeln die Augen, am Schild fallen die Namen zum Grund.

Stillstehn. Im Ohr: das Eis. Wie es wächst, die mürben  Kristalle

wuchernd am Stiefel. Wirr stromert die Ferne zu Tal.

Solstitium

22. Juni 2010 § Ein Kommentar

Atemholen der Zeit am Halbpunkt des Schwungs, nach dem Anstieg

gegen die Wucht des Lichts, träger, je steiler das Jahr.

Wo bin ich?

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