Solstitium

21. März 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Wieder stoßen die Wege ans herrische Bellen der Zäune.
      Abseits, gejagt von Licht schlägt sich das Feld in den Busch.

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Solstitium

21. Dezember 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Krähen sahen uns schon, noch fern von dem Grübeln der Häuser.
     Trugen die Kunde von uns fort zu der lauernden Stadt.
Listig wie altes Geschwätz stieg langsam die Nacht aus den Steinen.
     Heimat war nirgends. Vom Turm schrieen die Glocken uns aus.

Solstitium

21. Juni 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Abzählbar ruhen die Stunden in Palimpsesten der Amsel.
     Rückwärts strömendes Licht bringt alle Spiegel nach Haus.
Noch einmal sieht der Tag nach dem Rechten ringsum in den stillen
     Räumen. Wächter des Jahrs reichen die Schlüssel der Nacht.

Solstitium

21. Dezember 2014 § Ein Kommentar

Unmerklich dreht sich das Jahr in den Angeln der uralten Sterne.
    Während wir stolpern am Hang, werfen die Steine mit Nacht.

Solstitium (21.6.2014)

21. Juni 2014 § 3 Kommentare

Mußt du nicht gehen? Noch einmal bietest du dar mir die Lippen.
    Kommst oder gehst du? Ineins fallen die Zeiten im Kuß.
Nicht kann die Schildkröte je der schnelle Achilles erreichen,
    Ewig müht sich der Pfeil ab an der Länge des Wegs.
Eh er die Hälfte erreicht, muß die Hälfte er davon erst schaffen,
    Undsoweiter: Er steht, ewig gehalten im Jetzt.
Wolltest du daher den Zug noch erreichen, so hättest du müssen
    Schon vor unendlicher Zeit lösen dich aus unsrem Kuß.
So viel Zeit war nie: Laß Hälften von Hälften nur fahren,
    Unmöglich ist’s wie du siehst. Küß mich noch einmal. Und bleib.

Solstitium (L. vermissen)

21. Dezember 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Lang ist der Tag ohne dich, ohne dich noch länger die Nächte:
       Nun in der längsten Nacht bist du am längsten nicht da.

Wo bin ich?

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